Das Video ist eine kurze detailreiche Erklärung des Hörvorgangs, mit einem Ausblick auf die psychosozialen Auswirkungen einer möglichen Hörstörung und deren Lösung. Video Bewertung: 4 / 5
Chemnitz/Geithain. „Angeklagter, Sie haben wahnsinniges Glück gehabt”, sagte Richter Karlheinz Gräwe am Freitag kurz nach 13.30 Uhr in Richtung des aus der rechten Szene stammenden 19-jährigen Albert R., der im Mai dieses Jahres den 15-jährigen Geithainer Florian schwer verletzt hatte. Glück in zweifacher Hinsicht: Die ausgesprochene Strafe von 20 Monaten wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Und vor allem, dass seine Tat nicht zum Tode des jungen Geithainers führte. Das Letzteres hätte eintreten können, hatten im Prozessverlauf vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Chemnitz gestern sowohl Staatsanwalt wie der Nebenkläger des Opfers und der Sachverständige Jörg Leibiger deutlich gemacht. „Das war kein einfacher Klaps, sondern ein gezielter, überaus harter Schlag nach vorherigem Tritt”, so Leibiger. „Die Zertrümmerungen an der Schädeldecke, wo eine Vielzahl einzelner kleiner Knockenteile aus der Stirnhöhle entfernt werden mussten, hätten lebensgefährlich sein können.” Zum Glück auch für den Geschädigten, der am Kopf operiert werden musste, bis heute Titanplatten tragen muss, an Kopfschmerzen und Wetterfühligkeit leidet und dessen Kopf eine große Narbe ziert, konnte durch die Ärzte die Gefahr einer Hirnschädigung, bleibender Seh- und Hörstörungen oder Lähmungserscheinungen gebannt werden. Dabei brachte der Prozess deutlich zutage, dass der aus Lunzenau stammende Angeklagte den Geithainer Schüler am 7. Mai an der Tankstelle Peniger Straße ohne Vorwarnung … Video Bewertung: 5 / 5
Montag, 6. Juni 2011
Regensburg – Das „Regensburger Zentrum für Kindliche Hörstörungen“ hat das Universitätsklinikum der Stadt eröffnet. Mehr auf Deutsches Ärzteblatt
IV zahlt künftig 840 Franken für ein Hörgerät
Hörbehinderte müssen künftig mit deutlich weniger Geld für ihre Geräte auskommen. Der Bundesrat hat die Beiträge stark heruntergeschraubt. Mehr auf 20min.ch